Fidelis Bentele- Bilder und Geschichten
Biografie und Werkverzeichnis
Der neue Bildband präsentiert 136 Werke des Künstlers in eindrucksvollen Abbildungen und Beschreibungen, ergänzt durch ein vollständiges Werkverzeichnis. Biografische Einblicke, Erläuterungen zu Motiven und Entstehungsorten sowie begleitende Abbildungen zeichnen ein lebendiges Porträt des Künstlers und seines Schaffens.
von Gisbert Hoffmann
Band 12 der Reihe Heimat-Zeichen
ISBN 978-3-00-083277-2
Selbstverlag Förderkreis Heimatkunde e.V. Tettnang
236 Seiten, Hardcover, ca. 178 Abbildungen, 22,5 x 23 cm
Bezugsquelle: Förderkreis Heimatkunde e.V. Tettnang, info(at)foerderkreis-heimatkunde.de
Preis: € 22,00 + € 3,50 Versandkosten
Biografie und Werkverzeichnis
Der neue Bildband präsentiert 136 Werke des Künstlers in eindrucksvollen Abbildungen und Beschreibungen, ergänzt durch ein vollständiges Werkverzeichnis. Biografische Einblicke, Erläuterungen zu Motiven und Entstehungsorten sowie begleitende Abbildungen zeichnen ein lebendiges Porträt des Künstlers und seines Schaffens.
von Gisbert Hoffmann
Band 12 der Reihe Heimat-Zeichen
ISBN 978-3-00-083277-2
Selbstverlag Förderkreis Heimatkunde e.V. Tettnang
236 Seiten, Hardcover, ca. 178 Abbildungen, 22,5 x 23 cm
Bezugsquelle: Förderkreis Heimatkunde e.V. Tettnang, info(at)foerderkreis-heimatkunde.de
Preis: € 22,00 + € 3,50 Versandkosten
Akademie der Bildenden Künste. Staatliche Unterstützung ermöglichte ihm eine weitere Ausbildung an der Königlichen Kunstschule in Stuttgart. Als Schüler von Professor Bernhard von Neher entwickelte er hier eine Vorliebe für die religiöse Historienmalerei. 1856 erhielt Bentele ein Staatsstipendium und reiste nach Rom, wo er mit den Malern Overbeck, Cornelius, Wagner, Flatz, Koch sowie zahlreichen anderen jungen Künstlern Kontakt pflegte.
Zurück in Stuttgart wurde er 1859 zunächst als Hauptlehrer, dann als Professor an der Königlich Württembergischen Baugewerkschule angestellt. 1860 bekam er erstmals einen Auftrag für die Anfertigung von Altarblättern für die Seitenaltäre der Pfarrkirche St. Gallus in Kressbronn-Gattnau. 1861 malte er die ersten von insgesamt 31 Werken für die neu errichte Pfarrkirche St. Gallus in seiner Geburtsstadt.
Nach seiner Hochzeit mit Mathilde Mährle, Tochter des Staats-Finanzbeamten Matheus Mährle, wurde 1864 ihr Sohn Gustav geboren. Ihm folgte ein Jahr später Sohn Fidelis Ottmar, der jedoch mit zehn Monaten starb.
Bentele war 40 Jahre Lehrer und Professor für Ornament- und Landschaftszeichnungen in Stuttgart. Neben seinem Lehramt verdiente er mit der Anfertigung von kirchlichen Kunstwerken seinen Lebensunterhalt. Er wird heute in erster Linie als Kirchenmaler wahrgenommen, was insofern zutreffend ist, da er für zahlreiche Gotteshäuser mit Schwerpunkt Oberschwaben, aber auch im Stuttgarter Raum und in der Ortenau über hundert sakrale Werke schuf. Er malte dabei überwiegend im Nazarener Stil, dem Kunstgeschmack seiner Zeit. Neben den sakralen Werken sind von Fidelis Bentele auch etwa 90 profane Bilder und zahlreiche Zeichnungen bekannt, die sich fast ausnahmslos im Privatbesitz befinden.
Fidelis Bentele starb hochgeehrt am 27. März 1901 im Alter von knapp 71 Jahren in Stuttgart und wurde auf dem dortigen Fangelsbach-Friedhof beigesetzt.
